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Neue Volksbank-Zentrale im Büroturm

Neue Volksbank-Zentrale im Büroturm

Ingolstadt (ty) Die neue Zentrale der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte wird definitiv an der Südlichen Ringstraße bei der Saturn-Arena entstehen. Das drittgrößte bayerische Genossenschaftsinstitut will dort voraussichtlich ab 2022 einen bis zu 15-stöckigen Büroturm für rund 400 Mitarbeiter errichten. Das Unternehmen hat am Freitag in einer Mitteilung den "gerade besiegelten Kauf" des entsprechenden Grundstücks bestätigt.
 
Wie schon Ende November berichtet, hat der Stadtrat in seiner vorletzten Sitzung ein Bauleitverfahren für die Fläche des bisherigen Parkplatzes vor der Eissport- und Veranstaltungshalle auf den Weg gebracht. Dies war eine Voraussetzung für das Grundstücksgeschäft zwischen der Stadt und der Volks- und Raiffeisenbank, die nach der jüngsten Fusion mit der Hallertauer Volksbank dabei ist, sich neue Strukturen zu geben. Dabei ist offenbar auch die Entscheidung für eine neue Verwaltungszentrale in Ingolstadt gefallen. Am bisherigen Hauptsitz der Bank an der Ludwigstraße war eine Ausdehnung in der angestrebten Größenordnung nach Mitteilung des Instituts aber nicht mehr möglich.

Das Gelände bei der Saturn-Arena ist in der Kommunalpolitik nach wie vor auch erste Wahl für den Bau eines weiteren Rathauses, um bislang weiträumig verteilte Abteilungen der Stadtverwaltung an einem verkehrsgünstig gelegenen Punkt am Rande der Kernstadt zu bündeln. Allerdings wird für die Zwecke der Verwaltung kaum die gesamte jetzige Parkplatzfläche benötigt, weshalb es jetzt zu einer Grundstücksteilung gekommen ist.

Die Bank hat von der Freizeitanlagen GmbH der Stadtwerke (sie betreibt die Saturn-Arena) eine südliche Teilfläche (rund 3000 Quadratmeter) erworben, während die Kommune den nördlichen Teil behält und hier beizeiten immer noch ihre Rathausplanung verwirklichen kann. In einer internen Machbarkeitsstudie der Verwaltung war man für die Überbauung weiter Teile der Parkplatzfläche (insgesamt 6000 Quadratmeter) von einem höheren Büroturm und einem angrenzenden zwar mehrgeschossigen, aber deutlich niedrigeren Trakt ausgegangen. Wie die Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte nun mitteilt, plant sie für ihre Zwecke ein Hochhaus mit bis zu 15 Stockwerken (maximal also etwa so hoch wie der neue Wohntower am Nordbahnhof).
 
Bernd Heimerl
 
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