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Mit Messer lebensgefährlich verletzt

03.04.2018 - 14:23

Kripo ermittelt wegen versuchten Tötungsdelikt in Asylbewerberunterkunft

(ty) Gestern Abend kam es in einer Asylbewerberunterkunft in Germering zu einem Messerangriff, bei dem ein 43-Jähriger sein 49-jähriges Opfer lebensgefährlich verletzte. Kurz nach 18 Uhr wurde über Notruf eine Messerstecherei in der Asylbewerberunterkunft am Starnberger Weg mitgeteilt. Die Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst fanden am Einsatzort einen schwer verletzten Mann vor. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen war es in der Unterkunft zu einem Streit zwischen zwei Asylbewerbern, einem 43-jährigen Syrer und einem 49-jährigen Iraker, gekommen. Im Verlauf der Auseinandersetzung fügte der 43-Jährige seinem Gegenüber mit einem Messer schwere Verletzungen im Oberkörperbereich zu. Der Verletzte musste vom Rettungsdienst mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Den Einsatzkräften der Polizeiinspektion Germering gelang es, den 43-jährigen Tatverdächtigen noch am Tatort festzunehmen. Auch die vermutliche Tatwaffe konnte von den Beamten sichergestellt werden. Aufgrund der Tatumstände ermittelt die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck wegen eines versuchten Tötungsdeliktes gegen den Tatverdächtigen. Nachdem bei ihm Anhaltspunkte für Alkoholeinfluss festgestellt wurden, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Der bisher nicht bekannte Hintergrund der folgenschweren Auseinandersetzung muss von den Ermittlern der Kriminalpolizei im Zuge der weiteren Ermittlungen noch geklärt werden. Die Staatsanwaltschaft München II hat Antrag auf Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen gestellt. Er soll noch im Laufe des heutigen Tages dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

 

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