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Eine Katze vor Gericht

10.07.2017 - 06:46

Weil sie sich im Bein einer Frau festgebissen haben soll, muss eine Katze heute vor dem Landgericht Ingolstadt erscheinen

(ty) Eine Katze ist heute die „Angeklagte“ in einem Prozess vor dem Landgericht Ingolstadt. Eine absolute Ausnahme ist es wohl, dass die Katze tatsächlich anwesend sein wird. In einer speziellen Box natürlich. Das Tier soll der Klägerin gegenübergestellt werden. Denn die behauptet, die Katze sei ihr im Januar während eines Spaziergangs ans Bein gesprungen und habe sich festgebissen. Sie soll vor Schmerzen geschrieben haben, bis das Tier endlich losließ. Von dem Vorfall ist ihr eine unschöne Narbe geblieben. Die Frau will nun von ihrer Nachbarin, der die Katze gehört, 2000 Euro Schmerzensgeld und rund 300 Euro Behandlungskosten.

Ob es sich nun tatsächlich um die Katze der Nachbarin gehandelt hat, soll die Gegenüberstellung zeigen. Die Nachbarin jedenfalls bestreitet das und verweist darauf, es könne auch jede andere Nachbarskatze gewesen sein. Zudem geht sie davon aus, dass die Geschädigte das Tier provoziert haben müsse.

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