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19-jährige Irakerin tot aufgefunden, Asylbewerber greift Mitbewohner mit Messer an, „Aussprache“ mit Eisenstangen, Steinen und Baseballschlägern

08.01.2018 - 15:27

19-jährige Irakerin tot aufgefunden

Eine tote Frau entdeckten gestern Nachmittag Angehörige in einer Wohnung in Hof. Gegen 15.15 Uhr informierten Angehörige die Polizei über die leblose Frau in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Der Notarzt konnte allerdings nur noch den Tod der 19-jährigen Irakerin feststellen. Aufgrund der Umstände am Tatort ist von einem Gewaltverbrechen auszugehen. Während Beamte der Spurensicherung noch in den Abendstunden umfangreiche Maßnahmen durchführten, laufen die Ermittlungen zu möglichen Tatverdächtigen auf Hochtouren.

 

Asylbewerber greift Mitbewohner mit Messer an

Am Samstag gegen 2 Uhr kam es in einer Landshuter Asylbewerberunterkunft zu einer handfesten Auseinandersetzung bei der auch ein Messer mit im Spiel war. Ein 35-jähriger Iraner klopfte gegen 2 Uhr zunächst an die Zimmertür von zwei Mitbewohnern. Als die beiden, ein 40-jähriger Somalier und ein 38-jähriger Nigerianer, öffneten, ging der Iraner sofort auf den Nigerianer mit einem Messer los und versuchte wahllos auf ihn einzustechen. Dabei verletzte er ihn an der Hand und ihm Gesicht. Der Somalier, der seinem Mitbewohner helfen wollte, wurde bei dem Angriff ebenfalls leicht verletzt. 

Kleinkind sperrt sich im Pkw ein

Zu einem Vorfall mit glücklichem Ausgang kam eine Streife der Polizei Gerolzhofen am Dreikönigstag. Ein Mann aus dem Raum Schwaben stellte seinen Pkw kurzfristig in der Steingrabenstraße ab, um den Kofferraum des Fahrzeugs zu beladen. Sein eineinhalb Jahre alter Sohn blieb im Pkw. Der junge Mann nutzte die Gunst der Stunde und verriegelte das Fahrzeug von innen. Der Fahrzeugschlüssel befand sich zu diesem Zeitpunkt im Inneren des Pkw. Den Ersatzschlüssel führte der Vater des Jungen nicht mit. Mit Hilfe einer zufälligerweise vorbeikommenden Polizeistreife gelang es, dem Kind nach mehreren Minuten guten Zuredens die Türverriegelung zu lösen. Der überglückliche Vater konnte seinen Sprössling wieder in die Arme schließen und die Heimreise antreten.

 

„Aussprache“ mit Eisenstangen, Steinen und Baseballschlägern

Mit Eisenstangen, Steinen und Baseballschlägern bewaffnet haben am Sonntag gegen 18.20 Uhr mehrere junge Männer eine „Aussprache“ in Abensberg abgehalten. Wegen eines seit offensichtlich länger zurückliegenden Streits verabredeten sich ein 21-Jähriger aus Neustadt und sein vier Jahre älterer Bruder mit dem Widersacher, einem 21-Jährigen aus Abensberg, auf dem Parkplatz eines Baumarktes. Als die beiden Brüder auf dem Parkplatz ankamen, erwartete sie bereits eine größere Personengruppe, die offenbar zu dem 21-jährigen Abensberger gehörten. Der Abensberger selbst hielt sich nach Angaben der beiden Brüder im Hintergrund. Als die beiden in Richtung der Personengruppe gingen, wurden sie mit Steinen, einer Eisenstange und mit einer zerbrochenen Glasflasche attackiert. Dem Brüderpaar gelang schließlich die Flucht, beiden mussten aber vom Rettungsdienst aufgrund ihrer Verletzungen in eine Klinik gebracht werden. Die Kripo Landshut ermittelt nun gegen den 21-Jährigen aus Abensberg und seine „Helfer“ wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung.

 

Bruder mit Messer verletzt

Schnittverletzungen am Hals trug am Samstagabend ein 25-Jähriger in Hof davon, als ihn sein Bruder mit einem Messer angriff. Der Tatverdächtige sitzt inzwischen wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft. Der 25-jährige iranische Staatsangehörige war gegen 18 Uhr zu Fuß unterwegs, als sein 31-jähriger Bruder ihn angriff. Der Tatverdächtige stieß den Verletzten auf die Straße vor ein fahrendes Auto. Der noch unbekannte Fahrer konnte einen Zusammenprall jedoch noch verhindern. Anschließend griff der Tatverdächtige den Geschädigten mit einem Messer an und verletzte ihn im Halsbereich. Es gelang dem Opfer, in die nahegelegen Wohnung zu flüchten. Zwischenzeitlich hatte der Angreifer das Weite gesucht, konnte aber im Rahmen der Fahndung aufgespürt und vorläufig festgenommen werden. Der 25-Jährige war bereits am 4. Januar von seinem Bruder mit einem Messer angegriffen und mit mehreren Schnitten am Körper verletzt worden.

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