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Pfaffenhofens Nein zur Sparkassen-Fusion

Bürgermeister Thomas Herker (SPD) erklärt die einhellige Entscheidung des Stadtrats

(ty) Es hat sich abgezeichnet. Seit gestern Abend ist es so gut wie sicher: Der im Raum stehende Zusammenschluss der Sparkassen Ingolstadt, Eichstätt und Pfaffenhofen ist höchstwahrscheinlich gestorben. Der Pfaffenhofener Stadtrat hat sich gestern Abend in einer nicht-öffentlichen Sondersitzung einstimmig dafür ausgesprochen, dass seitens der Sparkasse Pfaffenhofen die Fusions-Gespräche mit den Häusern in Ingolstadt und Eichstätt beendet werden sollen. Der Pfaffenhofener Bürgermeister Thomas Herker (SPD) hat heute dieses Video veröffentlicht, in dem er die Entscheidung erklärt. 

Bekanntlich stehen hinter der Sparkasse Pfaffenhofen vier Eigentümer: die Kreisstadt und der Landkreis mit je 40 Prozent sowie die Kommunen Wolnzach und Geisenfeld mit jeweils zehn Prozent. Es galt stets als ausgemachte Sache, dass das Pfaffenhofener Geldinstitut nur dann bei einer Fusion mitmacht, wenn auch all ihre vier Träger zustimmen. Nach dem klaren Votum des Pfaffenhofener Ratsgremiums ist damit im Grunde klar: Die Sparkasse Pfaffenhofen wird nicht fusionieren, sondern eigenständig bleiben.

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