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Mit vereinten Kräften

06.11.2017 - 12:39

Grüne der Region 10 wollen noch stärker zusammenarbeiten – Wichtiges Thema ist dabei die Errichtung des geplanten Nationalparks Donau-Auen

(ty) Die Grünen der Region 10 wollen künftig noch stärker zusammenarbeiten. Ein wichtiges Thema ist dabei die Errichtung des geplanten Nationalparks Donau-Auen. Die Einrichtung eines Nationalparks Donau-Auen findet die volle Unterstützung der Grünen in Ingolstadt, Neuburg, Pfaffenhofen und Eichstätt. Die Grünen Kreisverbände und die betreuende Bundestagsabgeordnete Beate Walter-Rosenheimer sprechen sich für eine umfangreiche Lösung aus, die sowohl der Natur als auch den Menschen in der Region nützen.

Die Gemeinden Ingolstadt, Neuburg und Pfaffenhofen, die relevante Flächen am Nationalpark stellen würden, profitieren von den ökologischen Verbesserungen. Der Erhalt der Artenvielfalt sei nicht erst seit der öffentlichen Debatte um massenhaftes Insektensterben so wichtig wie nie. Ein Nationalpark Donau-Auen wäre aus Sicht der Grünen ein Refugium für viele gefährdete Arten. Die Menschen in der Region profitierten davon auch direkt: Ein Nationalpark Donau-Auen sei ein starkes Zeichen gegen den Flächenfraß und verstärke den natürlichen Schutz vor Hochwasser. 

Ein Nationalpark sei immer auch ein Magnet für sanften Tourismus. Dies komme auch den Menschen in Eichstätt zugute. Ein Nationalpark Donau-Auen sei für alle ein Gewinn.

„Die Donau-Auen sind ein ökologisches Juwel unserer Region, das durch die Einrichtung eines Nationalparks geschützt wird. Dazu braucht es einen umfassenden Bürgerdialog mit ausreichender Information für alle Menschen, die hier leben. Nur so können eventuelle Bedenken und Sorgen ausgeräumt werden," so Beate Walter-Rosenheimer.

Bezirksrat Joachim Siebler erwartet sich von der Diskussion um den Donauauen-Nationalpark auch einen Impuls für die Weiterentwicklung des Donaumoos-Entwicklungskonzeptes, an dem auch der Bezirk Oberbayern beteiligt ist. "Wenn zum Beispiel die Entwässerung des Donaumoos gleichbleibend fortgeführt wird, dann wird sich laut Einschätzung der Experten der noch vorhandene Torfkörper im Donaumoos bis in 50 Jahren vollständig aufgelöst haben", merkt Siebler an. Somit sei es höchste Zeit, die Maßnahmen zum Schutz des Donaumooses zu intensivieren.

Die Grünen in der Region planen in nächster Zeit eine Reihe von Veranstaltungen über einen Nationalpark Donau-Auen.